Zur Geschlechtsbestimmung muss man den Krebs von unten betrachten. Beim Männchen der Gattungen Procambarus, Cambarellus und Cambarus
sind die hier abgebildeten Gonopoden zu sehen. Sie sehen aus wie ein "V" dessen Spitze zum Kopf hin zeigt. Bei jüngeren Tieren sieht
es oftmals aus wie feine zwei Striche. Bei sehr kleinen Tieren oder bei Cambarellus hilft oftmals eine gute Lupe weiter.
Beim Weibchen fehlen diese v-förmigen Gonopoden. Statt dessen befinden sich am Ansatz des dritten Schreitbeinpaares (von hinten gezählt)
die Gonoporen. Das sind runde glatte Flächen. Bei kleineren Tieren braucht man sehr gute Augen oder man nimmt eine gute Lupe zu Hilfe.
Beim Weibchen der Gattung Cherax sieht man die Gonoporen als runde glatte Flächen (manchmal auch mehr oder weniger stark nach außen
gewölbt) am Ansatz des dritten Schreitbeinpaares, von hinten gezählt.
Hier noch die Bilder zu Astacus astacus. Ähnlich Procambarus.
Auch das Astacus astacus - Weibchen ist vergleichbar zu Procambarus