| Beschreibung |
Procambarus dupratzi ist noch neu in unseren Aquarien. Aber wegen der faszinierenden Farben hat er das Zeug
dazu, eine breite Verbreitung zu finden. Allerdings ist über diesen Krebs bisher wenig bekannt. Sobald ich mehr dazu weiß, werde ich
darüber berichten.
Zwischenzeitlich konnte ich feststellen, dass die Arten dupratzi, natchitochae, enoplosternum, vioscai und spiculifer
in der Färbung sehr variabel sind, abhängig von den Umgebungsbedingen. Die Grundfärbung kann von hellen Grundtönen bis dunkler Grundfärbung
schwanken.
|
| Wissenschaftlicher Name | Procambarus dupratzi |
| Deutscher Name | dupratzi |
| Herkunft | USA, Texas, Arkansas, Louisiana |
| Größe |
6
- 8 cm
|
| Geschlechtsunterschiede | wie bei Procambarus |
| Verhalten |
Wie bei den meisten Arten sind die Jungtiere recht kannibalisch. Ältere
Tiere werden gewöhnlich ruhiger.
Kann mit größeren Fischen vergesellschaftet werden. Es muss jedoch immer mit Ausfällen gerechnet werden. Manchmal werden Pflanzen ausgerissen oder gefressen. Besonders gern werden die Wurzeln von Pflanzen gefressen. Durch den Schutz der Wurzeln kann manchmal das Anfressen verhindert werden. Info zur Pflanzen Kleinere Schnecken werden gefressen. Sehr gut eignen sich Zwerggarnelen für die Haltung zusammen mit Krebsen.. |
| Wassertemperatur |
18° bis 28° (hohe Temperaturen nicht dauerhaft)
Wer möchte kann diese Tiere gut bei Zimmertemperaturen halten. |
| Wasserhärte | verträgt eine breite Spanne |
| Ph-Wert | 6,5 - 8,5 |
| Futter | Allesfresser, handelsübliche Krebsfutter, Laub sollte dabei sein. Proteinhaltige Futtersorten nur sparsam verwenden. Futterliste |
| Beckengröße | ab 60 cm |
| Vermehrung, Zucht |
mehrmals jährlich.
Ab ca. 4 cm geschlechtsreif. Tragezeit 3 bis 5 Wochen, je nach Temperatur. Die Jungen brauchen viel Platz.
Jungtiere sollten, im Gegensatz zu erwachsenen Tieren, proteinreich gefüttert werden. Damit kann der Kannibalismus unter den Jungen
eine Zeit lang eingedämmt werden.
|
| Bemerkungen |
sehr schöne Art, bedingt auch für Gesellschaftsbecken geeignet.
Wie alle Arten
vom amerikanischen Kontinent ist auch der Procambarus dupratzi Träger der Krebspest und darf deshalb nicht mit Krebsen von anderen
Kontinenten gemeinsam in einem Becken gehalten werden.
Niemals Krebse ins Freiland aussetzen! |
| Links |