| Beschreibung |
Die Red fire Garnele ist eine der beliebtesten Anfängergarnelen. Sie ist sehr weit verbreitet und sehr vermehrungsfreudig.
Wird gern als Algenvertilger angepriesen, das sollte allerdings nicht überbewertet werden, dazu benötigt es doch einer größeren Anzahl
von Tieren. Als Restevertilger ist eine Gruppe von Red fire jedoch sehr gut einzusetzen. Durch die rote Farbe ein ansprechender Farbtupfer
in einem bepflanzten Becken.
Die Ursprungsform ist die Neocaridina heteropoda, die Algengarnele oder Turniergarnele genannt wird. Auch
die Gelbe Garnele, auch Yellow fire genannt, ist eine Farbvariante der Algengarnele. Zwischenzeitlich gibt es auch eine Variante,
die unter dem Namen Sakura orange gehandelt wird. Dabei handelt es sich um Tiere, die eine besonders intensive Farbe zeigen.
(der Begriff "sakura" bezeichnet die japanische Kirschblüte und vermittelt in der japanischen Sprache den Sinn von Schönheit)
Als
Gruppentiere lassen sich die Red fire in recht großer Zahl in einem Becken halten. Es ist gar kein Problem, über 100 Tiere in einem
Becken mit 60 Liter zu halten, in größeren Becken entsprechend mehr. Da die Tiere untereinander, auch gegenüber den Jungtieren, absolut
friedlich sind passiert auch nichts.
Die Farbintensität bei den Red fire Garnelen ist sowohl stimmungs- als auch umgebungsbedingt.
Je wohler sie sich fühlen, um so intesiver sind die Farben. Aber auch ein dunkler Bodengrund und dunkle Einrichtungsgegenstände/ Pflanzen
bewirken ein kräftigeres Rot.
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| Wissenschaftlicher Name |
Neocaridina heteropoda var. Red fire
Neocaridina heteropoda var. Red Cherry
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| Deutscher Name |
Red fire Garnele
Red cherry Garnele
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| Herkunft | Asien |
| Größe |
um 3,5 cm
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| Geschlechtsunterschiede |
Die Männchen sind gewöhnlich schlanker
und meistens auch blasser gefärbt. Die Geschlechter sind jedoch nicht so einfach zu unterscheiden, vor allem bei jungen und halbwüchsigen
Tieren. Sicheres Merkmal ist der Eifleck im Nacken oder natürlich ein tragendes Weibchen.
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| Verhalten |
Problemlos zu haltende Art. Gruppentiere,
die ständig auf der Suche nach etwas Fressbarem sind. Absolut friedlich. Sehr gut mit Flusskrebsen zu vergesellschaften, sofern man
kein Problem damit hat, dass in seltenen Fällen auch mal eine allzu unvorsichtige Garnele erwischt wird. Auch mit kleinen, friedlichen
Fischen können die Zwerggarnelen vergesellschaftet werden.
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| Wassertemperatur |
15° - 28°
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| Wasserhärte |
bis zu mittleren Härtegraden.
Wichtig: keine Schadstoffe im Wasser. Zur Sicherheit kann über Aktivkohle gefiltert werden.
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| Ph-Wert | 6,5 - 8 |
| Futter |
Allesfresser. Handelsübliches
Garnelenfutter. Herbstlaub im Becken wirkt sich positiv aus, vor allem Walnussblätter oder Seemandelbaumblätter.
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| Beckengröße | auch für kleine Becken geeignet, nach oben natürlich keine Grenzen |
| Vermehrung, Zucht |
Zunächst sieht man den hellen Eifleck im Nacken des weiblichen
Tiers. Dann werden die Eier an den Schwimmbeinen unter dem Schwanz ausgetragen. Die Jungen sind gleich selbstständig und werden von
den Alttieren nicht verfolgt. Sie sind jedoch extrem klein. Wenn man Nachwuchs heranziehen möchte sollte man für ausreichend Versteckmöglichkeiten
in Form von Moosen sorgen, sofern Fische im Becken sind. Auch der Filter sollte so gestaltet sein, dass er keine Junggarnelen ansaugen
kann.
Manchmal kommt es vor, dass die Garnelen anscheinend die Vermehrung eingestellt haben. Häufig helfen einige kleine Wasserwechsel
in kurzer Abfolge.
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| Bemerkungen |
Wie alle Garnelen reagieren auch die Red fire empfindlich auf Schwermetalle und andere Schadstoffe im
Wasser. Auch reagieren sie empfindlich auf größere Schwankungen der Wasserqualität, vor allem des Ph-Wertes. Deshalb besser öfter
kleinere Wasserwechsel machen.
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